Riemenscheibe
Riemenscheibe eines Transmissionsantriebs. Die runde Scheibe besteht aus zwei gleichen Teilen, die mithilfe langer Schrauben, Unterlegscheiben und Muttern verbunden sind. Der äußere Ring besteht aus geleimten oder zusammengenagelten Lamellen, die eine ebene Lauffläche für einen Riemen bieten. In der Mitte befindet sich die Nabe, durch die eine Transmissionswelle gesteckt wurde, auf der die Scheibe lief. Die mittleren Holzteile, mit denen die beiden Hälften verbunden sind und in die die Nabe eingelassen ist, sind über Steckverbindungen mit dem äußeren Ring verbunden.
Hölzerne Riemenscheiben dienten der Transmission mechanischer Energie in verschiedenen Getrieben. Sowohl in landwirtschaftlichen Geräten oder handwerklichen Werkstätten als auch in industriellen Fabriken fanden sie Verwendung. Die Riemenscheiben leiteten Drehbewegungen über Riemen weiter, die auf die Scheiben gespannt wurden, die sich wiederum auf einer Welle um die Nabe drehten Dadurch konnte die mechanische Energie einer Antriebsquelle auf eine oder sogar mehrere Maschinen übertragen. Aus diesen Transmissionsantrieben mit Flachriemen und hölzernen Riemenscheiben entwickelten sich die Zahnriemengetriebe, die sich noch heute in vielen Systemen finden lassen.
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Objektdaten
- Breite 9.5 cm
- Durchmesser 59 cm


