Rad
Wagenrad aus Holz. Um die Radnabe aus Metall reihen sich zwölf Speichen, die im Radkranz stecken. Dieser ist mit einem Eisenring bereift.
Speichenräder aus Holz wurden seit der Bronzezeit verwendet, da sie im Vergleich zu Scheibenrädern leichter und stabiler sind. Zudem ermöglichte diese Konstruktionsweise einen größeren Durchmesser der Räder. Der Eisenring um das Rad beugte der starken Abnutzung vor. Bis in das 20. Jahrhundert gehörten solche Holzräder an Wagen und Karren zum Standard im ländlichen Raum. Erst im Laufe der 1950er und 1960er Jahre setzten sich die Gummireifen auch in der Landwirtschaft vermehrt durch.
Schlagworte
Objektdaten
Inventar-Nr.
1964:3998.1 Objektbezeichnung
Rad Herkunft
Herrentrup Nutzungsrechte
CC BY-SA 4.0

